Hi, ich bin Bettina Scheibe
Ich bin nicht in die Börse eingestiegen, weil ich „schon immer investieren wollte“. Ich bin eingestiegen, weil ich gemerkt habe: Wenn ich es nicht selbst verstehe, zahle ich im Zweifel für Dinge, die mir niemand transparent erklärt.


Der Moment, der alles verändert hat
Im Frühling 2024 war ich mitten in einem Vollzeitjob, in dem ich – ziemlich intensiv – an einer Systemumstellung mitgearbeitet habe. Ich habe in einem Getränkekonzern in Deutschland die Abteilung für Verkaufssysteme und Analyse geleitet. Zahlen, Systeme, Analysen – das war mein Alltag und den liebte ich.
Und trotzdem: Bei meinen eigenen Finanzen war ich lange zu naiv.
Der Auslöser kam über einen Jahresbericht zu meinem Vorsorge-Investment bei einem Versicherer. Auf den ersten Blick sah alles gut aus: Mein Guthaben war gestiegen. Auf den zweiten Blick war es eine Ernüchterung – es war vor allem mein eigenes eingezahltes Geld. Also habe ich mich gefragt: Was ist eigentlich mit der Rendite passiert, die im Fonds im letzten Jahr erwirtschaftet wurde (laut Bericht ca. 12%)?
Als ich bei meinem Berater nachgefragt habe, kam die Erklärung: In den ersten fünf Jahren werden die Kosten für die gesamte geplante Laufzeit „vorgezogen“ berechnet. Und plötzlich wurde mir klar, was ich beim Abschluss zwar gehört, aber nicht wirklich verstanden hatte: Wie hoch diese Kosten sind – und wie stark sie am Ende meinen Aufbau bremsen.
Ich war einfach nur enttäuscht und sauer. Nicht auf meinen Berater – ich war vor allem sauer auf meine eigene Unwissenheit.
Warum der Einstieg sich so groß anfühlt
Ich wollte selbst investieren – aber ich hatte keine Ahnung, wo ich überhaupt anfangen soll:
Welche Aktie ist „die richtige“? Welche Kennzahlen muss ich kennen, um nicht blind zu kaufen? Und wie verhindere ich, dass ich am Ende einfach nur zum falschen Zeitpunkt einsteige?
Dazu kam dieser Gedanke, den viele kennen: „Für den Zinseszinseffekt bin ich zu spät dran.“ Ich wollte trotzdem etwas aufbauen – realistisch, passend zu meinem Leben, damit ich mir ein Polster für die Rente schaffe.
Und dann kam das Internet. Unendlich viele Infos – unsortiert, laut, widersprüchlich. Und natürlich die ersten Werbeversprechen: „Gib mir dein Geld, ich investiere für dich.“
Nach meiner Erfahrung mit den Kostenstrukturen war mir das… ehrlich gesagt: suspekt.
Es gab einen Moment, da war ich kurz davor, es wieder zu lassen. Nicht weil ich nicht konnte – sondern weil mir ein klarer Rahmen gefehlt hat.


Vom Konsumieren zur Struktur
Der erste echte Durchbruch war überraschend simpel: Ein Mitarbeiter gab mir den Tipp für einen Instagram-Account zu dem Thema. Und plötzlich bekam ich – Schritt für Schritt – mehr Inhalte zu dem Thema. Irgendwann bin ich auf eine Coachin gestoßen, die seriös wirkte und ein Live-Webinar angeboten hat.
Ich habe teilgenommen – und war sofort Feuer und Flamme. Nicht wegen „schnell reich“. Sondern weil es geordnet war. Verständlich. Und weil die Chemie stimmte.
Ich habe den Kurs gebucht – Kostenpunkt: mittlerer 4-stelliger Bereich – und mich wirklich Schritt für Schritt durch die Online-Videos durchgearbeitet – alleine. Und genau da hat sich etwas verändert: Ich habe verstanden, dass es nicht darum geht, alles sofort zu wissen – sondern darum, Struktur zu haben. Regeln. Klarheit.
Dann der zweite Kurs zum nächsten Thema – Trading. Auch hier höherer 4-stelliger Bereich. Auch wieder Online-Videos – alleine; wöchentliche Calls in großer Runde. Ich verlor den Faden.
Mir wurde klar: Der Preis und das Lernformat sind für viele eine Hürde. Videos allein und Fragen in großen Gruppen – das passt nicht für jede*n. Also habe ich entschieden: Das geht auch anders.
Was Du bei mir bekommst (und was nicht )
Aus dieser Erfahrung ist „Börse für alle“ entstanden. Nicht als weiterer Online-Kurs, der irgendwo steht und Dich dann alleine lässt. Sondern als Ansatz, der Dich durchführt.
Meine drei Prinzipien:
- Struktur: ein roter Faden statt Informationsflut
- Regeln: Entscheidungen werden ruhiger, wenn sie nicht nur „Gefühl“ sind
- Klarheit: Du sollst verstehen, was Du tust – auch technisch
Was Du bei mir nicht bekommst:
- keine schnellen Versprechen
- kein „werde reich in X Tagen“
- keine Sinnflut ohne Begleitung
- keine Anlageberatung (es ist ein Bildungsangebot)


„Börse ist kompliziert…“
Vielleicht kennst Du diese Sätze:
„Börse ist kompliziert.“
„Wenn es einfach wäre, würde es ja jeder können.“
„Da verliert man nur sein Geld.“
„Das ist wie Lotto.“
„Finanzen macht mein Mann.“
Ich habe sie selbst gedacht – und ich weiß heute: Das ist selten mangelnde Fähigkeit. Es ist meistens mangelnde Struktur und ein Einstieg, der nicht zu Dir passt.
Menschlich. Und trotzdem mit Plan.
Ich freue mich immer noch wie ein Kind, wenn ich mit meiner Einschätzung richtig liege. Ich arbeite immer noch gern mit Notizzetteln, statt alles nur über Apps zu machen. Und ich erwische mich auch heute noch dabei, manchmal eher zu konsumieren als zu investieren.
Der Unterschied ist: Ich habe inzwischen einen Rahmen, der mich wieder zurückholt. Und genau diesen Rahmen will ich weitergeben.

Willst Du Deinen Einstieg ruhig und klar machen?
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